Xanthine

Als Xanthin bezeichnet man ein Zwischenprodukt, das u.a. beim Abbau von Purinen im menschlichen Körper zur Harnsäure entsteht. Es zählt zur Stoffgruppe der Alkaloide, zu der auch Morphin, Strychnin, oder das synthetische Heroin zählt - Alkaloide, so auch Xanthine, sind grundsätzlich toxisch. Außer im menschlichen Stoffwechsel kommen Xanthine in geringer Konzentration auch in natürlichen Produkten vor, so zum Beispiel im Wein, durch die Selbstverdauung der Hefen. Darüber hinaus kommt es in Teeblättern, Schokolade, Mate, Kakao, Guarana und Kaffee vor. Xanthin hat charakteristisch einen bitteren Geschmack, weshalb man sagen kann: je bitterer das oben genannte Lebensmittel, desto höher die Konzentration, welche in natürlichem Vorkommen jedoch gesundheitlich unbedenklich sind. Xanthine wirken sowohl harntreibend wie auch belebend. Das bekannteste xanthinhaltige Lebensmittel ist wohl Koffein. Es erhöht, beschleunigt, oder verbessert die Aktivität der Nerven, und wird als leichtes Stimulanz angewendet. Der Gehalt kann bei bis zu 6% auf Trockenmasse betragen. Obwohl Xanthine zu den Alkaloiden zählt hat es große Bedeutung sowohl in der Lebensmittelindustrie, als auch in der Nahrungsergänzung, was auf viele, mild wirkende, natürliche Rauschdrogen zutrifft. Xanthin kann vereinzelt Suchtpotential entwickeln, was vorwiegend bei Schokolade und Kaffee beobachtet wird. Gefährliche überdosierungen sind jedoch so gut wie keine belegt, die anregende Wirkung kann jedoch zeitweise zu Schlafstörungen, erhöhtem Blutdruck, und natürlich auch zu leichten Entzugserscheinungen führen.



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