Terpenoide

Terpenoide gehören gemeinsam mit den ähnlich strukturierten Terpenen zur Gruppe der Isoprenoide. Isoprenoide sind eine strukturell heterogene Stoffgruppe an Naturstoffen. Sie leiten sich biosynthetisch von 2 einfachen C5-Einheiten ab. Es wird hier somit die C5-Regel angewendet, was bedeutet, dass die Zahl der vorliegenden C-Atome durch fünf teilbar sein muss. Es sind weit über 30 000 Isoprenoide bekannt. Da bestimmte Muster an Inhaltsstoffen charakteristisch für viele Pflanzenarten sind, bildet das Terpenoid bedeutende Merkmale zur Spezifizierung von diversen Pflanzen. Terpenoide unterscheiden sich von Terpenen lediglich darin, dass sie funktionelle Gruppen (charakteristische Gruppen) aufweisen, während die Terpene aus reinen Kohlenwasserstoffen bestehen. Terpenoide werden wie auch Terpene in Gruppen eingeteilt, je nach der Zahl ihrer Isopreneinheiten. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die beiden Begriffe jedoch oft synonym verwendet und aufgrund ihrer Strukturähnlichkeit gar nicht speziell unterschieden. Iridoide zählen zu einer weiteren Unterklasse der Terpenoide. Sie wurden erstmals in der Ameisenart Iridomyrmex festgestellt. Iridoide bestehen üblicherweise aus 2 Isopren-Untereinheiten (also aus 10 Kohlenstoffatomen), wodurch sie den Terpenen zugeordnet werden. Es existieren aber auch welche mit 8 oder 9 Kohlenstoffatomen, diese werden zur Terpenoiden-Gruppe gezählt. Iridoide sind beispielsweise in Keuschlamm-Früchten enthalten, die bei der Behandlung von Menstruationsbeschwerden verwendet werden. Sie sind zudem in der Teufelskralle zu finden, die gegen Rheumabeschwerden eingesetzt wird.



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