Serotonin

Serotonin ist neben Dopamin, Noradrenalin und Endorphin ein wichtiger Glücksbotenstoff im Körper. Entdeckt wurde es 1948 von Maurice Rapport. Der Name leitet sich ab von "Serum" und "Tonus" (Spannung). Das Serotonin, auch Enteramin genannt, ist Bestandteil des Serums, das für die Regulation der Blutgefäßspannung verantwortlich ist. Produziert wird der Botenstoff in den Thrombozyten (Blutplättchen), aber auch im Magen-Darm-Bereich und von Nervenzellen. Das Serotoninsystem im Körper ist dafür verantwortlich, ob wir uns wohl und ohne Angst fühlen, es sorgt für Gelassenheit, Ruhe und Ausgeglichenheit. Zudem ist es für unser Essverhalten und den Appetit maßgeblich, es zeigt uns an, ob wir satt und zufrieden sind. Man könnte es auch als "Stimmungsbarometer unseres Körpers" bezeichnen. Menschen mit Serotoninmangel leiden oftmals an psychischen Störungen wie etwa Depressionen, Sozialphobien, aggressiven und feindseligen Verhaltensstörungen oder Angstzuständen. Auch die Gefahr der Selbstverletzung oder gar des Suizids ist groß. Durch Ecstasy beispielsweise wird eine höhere Serotoninproduktion hervorgerufen und eine regelrechte Glücksgefühlsflut überschwemmt den Körper. Der Konsument wird hemmungslos und beginnt zu halluzinieren. Bereits im Zusammenhang mit Alkoholabhängigkeit wurde festgestellt, dass durch den Mangel an Serotonin die Suchtgefährdung steigt. Auch ein LSD-Rausch nimmt Einfluss auf den Serotoninwert. LSD leert sozusagen die Serotoninspeicher und blockiert die Wirksamkeit des Serotonins. Deswegen findet der LSD-Konsument auch kaum Schlaf.



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