Scopolamin

Scopolamin ist ein Alkaloid, welches speziell in Nachtschattengewächsen vorkommt, aber auch künstlich hergestellt werden kann. Bereits etwa 100 mg können für den Menschen tödlich sein. Sollte es aber injiziert werden, so kann schon 1 mg zum Tode führen. Bei einer sehr niedrigen Dosierung wirkt es extrem beruhigend und hemmt das Brechzentrum im Gehirn. Bei einer höheren Dosierung führt Scopolamin allerdings zu einer Art Apathie und kann bis zur Willenlosigkeit führen. Aus diesem Grund wurde es auch früher als Wahrheitsserum verwendet. Heute ist es den meisten Menschen eher unter dem Begriff KO tropfen bekannt. Da Scopolamin geruchs - und geschmacklos ist, kann es problemlos in Speisen und Getränken unbemerkt verabreicht werden. Das Opfer wird so in eine Art Trancezustand versetzt und ist seinem Peiniger völlig hilflos ausgeliefert. Ob jemand Scopolamin genommen hat, merkt man an Halluzinationen, Sehstörungen, Mundtrockenheit, Koordinationsstörungen, Juckreiz und Gedächtnisstörungen. Da der Gehalt der verschiedenen Pflanzen sehr stark variieren kann, sollte dringend vor der Einnahme als Rauschdroge gewarnt werden. Durch die oben bereits genannten Nebenwirkungen treten in vielen Fällen auch Bewusstlosigkeit und Tod durch Atemlähmung auf.



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