San-Pedro-Kaktus

Der San-Pedro-Kaktus (Echinopsis pachanoi) ist eine Kakteenart, die baumförmig bis strauchig wächst und Wuchshöhen von drei bis sechs Metern erreicht. Die Triebe sind bis zu fünf Meter lang und können Durchmesser von sechs bis fünfzehn Zentimetern aufweisen. Sechs bis acht gerundete Rippen sind vorhanden - die Triebe sind blau, später sind sie blau- bis dunkelgrün. Aus den Areolen, die weißlich sind und eng beieinander stehen wachsen 3-7 Dornen. Diese sind dunkelbraun bis gelblich gefärbt und bis zu zwei Zentimeter lang. Der San-Pedro-Kaktus verfügt auch über die Substanz namens Meskalin. Diese ist eine psychoaktive Droge und ein Halluzinogen, welches in mehreren Kakteenarten vorhanden ist. Entweder nimmt man den San-Pedro-Kaktus in reiner Form zu sich, oder das Meskalin wird chemisch extrahiert. Die Folgen des Halluzinogens aus dem San-Pedro-Kaktus äußern sich zuerst in Erbrechen und übelkeit. Dann jedoch setzen innere Unruhe und Hyperaktivität, dann ein intensiviertes Farbensehen und eine veränderte Wahrnehmung. Traumbilder treten unter Realitätsverlust auf; ebenso halluzinatorische Visionen und leuchtende Farben werden vom Betroffenen wahrgenommen. Glücksgefühle werden gefühlt, auch mit religiöser Tiefe. Das Wahrnehmungsempfinden ist von tatsächlichen Geschehnissen völlig abgekoppelt - dies kann von 6 bis zu 12 Stunden zutreffen.



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