Salvinorine

Die Salvinorine stellen eine Gruppe dar, die es erst seit wenigen Jahrzehnten gibt. Diese Stoffe, bei denen es sich um diterpenoide Sekundärmetabolite handelt, sind von der Struktur her eng miteinander verwandt. Sie entstammen dem Aztekensalbei. Nach der ersten Isolierung eines ersten Gruppenmitglieds der Salvinorine im Jahr 1982, lag das Salvinorin A vor. Dieses besitzt im Rahmen seiner Eigenschaft als Halluzinogen dissoziative Effekte. Von den anderen Gruppenmitgliedern sind keine oder nur wenig psychotrope, also die Psyche beeinflussende, Wirkungen bekannt. Das Salvinorin A ist somit eine Substanz wie ein natürliches Halluzinogen, deren Wirkung ab 200 Mikrogramm beginnt. Teilweise hat sogar eine synthetische Herstellung von Salinorin-Analoga stattgefunden, wobei noch höhere Abhängigkeiten erzielt wurden. Inzwischen wurde Salvia Divinorum, Pflanzenteile und Pflanzen, in die Bestimmungen des Betäubungsmittelgesetzes mit aufgenommen. Daher handelt es sich heute dabei um Betäubungsmittel, die nicht in den Verkehr gelangen dürfen. Dazu besitzen sie zu hohe Wirksamkeiten im Hinblick auf den pharmakologischen Bereich auf, so dass Abhängigkeiten möglich wären.



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