Psychopharmaka

Wörtlich übersetzt verbergen sich hinter dem Begriff Psychopharmakon die Worte "Seele" und "Arzneimittel". Psychopharmaka sind Arzneimittel, welche auf die Psyche eines Patienten einwirken und vorwiegend zur Behandlung von neurologischen Krankheiten und psychischen Störungen eingesetzt werden, da sie das zentrale Nervensystem beeinflussen und so die Stimmung, die Wahrnehmung und das gesamte Verhalten beeinflussen. Nimmt man sie nur über einen kurzen Zeitraum, so können sie zwar helfen, dem Körper etwas Ruhe und Gelassenheit zu geben, sie verfügen aber gleichzeitig auch über extrem schwere Nebenwirkungen und können sogar Spätfolgen auslösen. Psychopharmaka lassen sich in verschiedene Gruppen einteilen. So zählen zu ihnen Antidepressiva, welche zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden, Neuroleptika, welche zur Behandlung von Psychosen eingesetzt werden, Tranquillizer, welche Angstlösend wirken, Halluzinogene, welche Veränderungen der akustischen und visuellen Wahrnehmung hervorrufen und Phasenprophylaktikum, welches bei ganz bestimmten seelischen Erkrankungen verwendet wird um weitere Folgen zu verhindern. Alle oben aufgeführten Psychopharmaka machen sehr schnell und meisten unbemerkt abhängig. Darüber hinaus können sie Schwindel, Krampfanfälle, Sehstörungen, Schlafstörungen, einen erhöhten Puls, unkontrollierbare Zuckbewegungen und Depressionen auslösen. Ferner können Herzrhythmusstörungen und Kammerflimmern auftreten, die bis hin zu einem Herzstillstand führen können.



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