Psychedelika

Psychedelika sind Drogen, die durch ihre Einnahme einen veränderten Bewusstseinszustand hervorrufen. Die Emotionen und die visuellen Dimensionen der direkten Umgebung verändern sich deutlich. Unter Einfluss dieser Substanzen ist das Erleben spiritueller Erfahrungen möglich. Psychedelika sind bereits seit der frühen Menschheitsgeschichte bekannt und spielen eine Rolle in vielen Naturreligionen und traditionellen Bräuchen. Eine solche Wirkung wohnt etlichen Kräutern und Pilzen inne, ist jedoch auch durch künstlich hergestellte Drogen möglich. Die Veränderung der Wahrnehmung wird oft als Bereicherung empfunden, da eine Ebene außerhalb der üblichen Realität fiktiv erschaffen wird. Demzufolge waren und sind psychedelische Substanzen immer auch ein Mittel der Kunstschaffenden gewesen. Trotz der scheinbaren Vorteile von Psychedelika sollten ihre Nachteile nicht vergessen werden. Unter Einfluss psychedelischer Substanzen ist das rationale Denken, die logische Schlussfolgerung und die normale Emotion weitestgehend ausgeblendet. Es kann zu ängsten kommen, die im Normalzustand nicht bestehen würden und die nicht kontrolliert werden können. Ebenso ist es denkbar, dass ein Konsument sich plötzlich unverwundbar und unsterblich fühlt. Die veränderte und vermeintliche Realität ist daher manchmal Ursache von Handlungen, die in Normalzustand nicht erfolgen würden. Im durchaus öfter auftretenden Extremfall sind Verletzungen oder sogar tödliche Unfälle sowie Verbrechen zu beklagen. Psychedelika sollten daher allenfalls mit viel Vorsicht genossen werden.



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