Peyote-Kaktus

Der Peyote-Kaktus gehört zu den, mit Abstand bekanntesten, psychotropen Pflanzen. Der "echte" Peyote, auch Peyotl genannt, findet erstmals in überlieferter aztekischer Kultur Erwähnung, und ist heute in weiten Teilen Mexikos, vereinzelt auch in Regionen wie Texas (USA), beheimatet. Botanisch betrachtet ist Peyote ein Trivialname, unter den verschiedene Gattung fallen. Jedoch nur der Lophophora williamsii (Peyotl) weißt das psychotrope Mescalin auf. Andere Arten haben keinerlei erwähnenswerte Inhaltsstoffe, einige wenige gelten jedoch als medizinisch relevant, und werden in der einheimischen Volksheilkunde erwähnt. In getrocknetem Zustand weißt der Peyote-Kaktus bis zu 7% Mescalin auf, ein halluzinogenes Alkaloid das in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Der Kaktus selbst hingegen ist geduldet, und kann auch frei auf dem Markt, bspw. in Gartenzentren, erworben werden. Eine weitere Verarbeitung ist jedoch illegal. Das im Peyote-Kaktus enthaltene Meskalin wirkt physisch, und äußerst sich in Hyperaktivität, innerer Unruhe und Euphorie. Ebenfalls wurde eine subjektive gesteigerte Wahrnehmungsfähigkeit festgestellt. In höheren Dosen kommt es zu Halluzinationen, Visionen, Traumbilder und zu Realitätsverlust, begleitet von Kopfschmerzen, übelkeit, und einer Lähmung des zentralen Nervensystems als Folgesymptome. Die Gefahren liegen vermehrt in einer Depersonalisierung des eigenen Ichs, dissoziativen Zuständen, sowie Psychosen. Letztere sind die, bis dato, einzig belegten Langzeitschäden - eine körperliche und seelische Abhängigkeit durch den Peyote-Kaktus konnte, trotz der über 50 Inhaltsstoffe, noch nicht diagnostiziert werden.



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