Pantherpilz

Der Pantherpilz (Amanita pantherina) gehört zu den Giftpilzen, ähnelt in seiner Form dem Fliegenpilz und ist auch als Brauner Knollenblätterpilz bekannt. Er hat einen graubraunen Hut. Sein Stiel ist in die Knolle gleichsam eingepfropft und die Lamellen sind, wie bei allen Amanita-Arten, weiß. Der Pilz wird bis zu 14 Zentimeter hoch und 11 Zentimeter breit. Sein Geruch ist rettichartig. Ihm ähnliche Speisepilze sind der Graue Wulstling und der Perlpilz. Der Pantherpilz tritt im Sommer bis zum Spätherbst hauptsächlich in Laubwäldern und teilweise auch in Nadelwäldern auf. Vorwiegend in Russland wurde der Pantherpilz in der Volksmedizin gegen vielerlei Krankheiten verwendet, teils innerlich, teils äußerlich und zumeist bei spirituellen Zeremonien verwendet. Das Prämuscimol, das im Pantherpilz enthalten ist, wird durch eine Temperatur um die 60 Grad oder durch eine längere Lagerzeit in Muscimol umgewandelt. Das Muscimol führt zu einem wesentlich stärkeren Halluzinationszustand. Die Wirkung setzt etwa eine halbe Stunde bis 2 Stunden nach der Einnahme des Pilzes ein und es führt zu einem Zustand der Euphorie, Sinnesstörungen und Enthemmtheit. Bei dem Verzehr von mehr als 10 Pilzen, kann die Einnahme tödlich enden. Um die lebensbedrohliche Vergiftung zu behandeln, wird eine Magenspülung durchgeführt, um die Restbestände der Pilze aus dem Darm zu entfernen.



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