Opium und Opiate

Opiate haben ihren Ursprung im Opium, wo sie als Alkaloide enthalten sind. Dabei handelt es sich um natürliche Substanzen, von denen im Hinblick auf Schmerzen eine stillende Wirkung ausgeht. Gewonnen wird Opium, das zu 25 Prozent aus den in der Pflanze enthaltenen Alkaloiden besteht, aus Schlafmohn. Es handelt sich dabei unter anderem um Morphin und Codein. Das älteste und bedeutendste Opiat stellt Morphin dar. über viele Jahre wurde vorwiegend Morphin als gängiges Opiat verwendet, da dieses sehr wirksam gegen Schmerzen ist. Mittlerweile ist diesem Opiat ein wenig von den Opioden der Rang abgelaufen worden. Das Opiat Codein unterdrückt heute den Hustenreiz. Für Betäubungsmittel gibt es inzwischen rechtliche Vorschriften, unter die auch verschiedene Opiate fallen.

Diese Droge wird aus dem Schlafmohn gewonnen. Hieraus wird auch Heroin hergestellt. Diese Droge ist eine der ältesten der Welt. Schon vor über 4.000 Jahren vor Chr. wurde sie als Heil,- und Schlafmittel verwendet. Auch die Einnahme dieser Droge führt zur Abhängigkeit.

Opium ist eine Droge, deren Hauptbestandteile sich aus Alkaloiden zusammensetzen, wie Morphin, Thebain und Codein. Gewonnen wird Rohopium durch den Trocknungsprozess dem rosaroten Milchsaft der Samenkapseln des Schlafmohns, was man als Autoxidation bezeichnet. Das Rohopium ist eine braunschwarze Masse, welches durch ein aufwendiges Verfahren über Monate hinweg zu Rauchopium verarbeitet werden kann. Rauch- und Rohopium können in Alkohol gelöst und anschließend getrunken werden. Es kann auch in fester Form gegessen werden. Mittels Spritze injiziert man es, nachdem es in einer Tinktur gelöst wurde. Der private Verbrauch ist illegal. Für pharmazeutische Zwecke darf Opium legal verwendet werden. Für die Pharmaindustrie wird es meist aus Mohnstroh, durch mähen, trocknen, häckseln und auswaschen des Opiums mit Lösungsmitteln gewonnen. Dieser Prozess ist weniger aufwändig als die Gewinnung aus dem Milchsaft. Opium, sowie deren Bestandteile werden in der Medizin zumeist als Schmerzstiller verwendet. Neben der schmerzstillenden Wirkung, wirkt es zudem krampflösend, hemmt den Appetit und kann Durchfall lindern. Des weiteren hat es eine beruhigende und hypnotische Wirkung, weshalb es in asiatischen Ländern oft als Rauschmittel verwendet wird.



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