Ololiuqui

Bei Ololiuqui handelt es sich um eine Droge, die aus den Samen verschiedener Windengewächse extrahiert werden kann; diese gedeihen im nördlichen Mittelamerika und im südlichen Mexiko. Konsumiert jemand Ololiuqui, trübt er sein Bewusstsein stärker, als dies beim LSD der Fall ist - ebenfalls sind die Risiken sowie auch die Art des Rausches mit den Eigenschaften des LSD zu vergleichen. An Nebenwirkungen kann Ololiuqui Durchfall, Erbrechen, übelkeit und hohen Blutdruck - sogar gegebenenfalls auch Frühgeburten - auslösen. In Deutschland ist Ololiuqui nicht im Betäubungsmittelgesetz erfasst. Von dem Volk der Maya und von Indianervölkern in Mexiko wird berichtet, dass sie diese Droge unter Verwendung von Agavenbier nutzten, um mit Gottheiten in den direkt gefühlten Dialog zu treten. Im Rahmen gegenwärtiger Erfahrungen ist davon die Rede, dass der Konsum dieses Stoffes längst verschüttete Kindheitserinnerungen bewusst macht, sich an den Ort verlorener Gegenstände erinnert; ebenfalls kann die Illusion ausgelöst werden, in die Zukunft sehen zu können bzw. sich in dieser zu befinden. Empfindungen der Gegenwart tatsächlich abwesender Personen, mit denen der Konsument dann in ein aktives Gespräch tritt, sind eine weitere Beschreibung der Rauschzustände. Es wird ferner davon ausgegangen, dass vorhandene Einstellungen und Erwartungen durch den Konsum dieser Substanz verstärkt werden.



Drogen - Ratgeber
So können Sie Drogenkosum erkennen
Informationen zum Umgang Abhängigen
Ratgeber zum Thema Drogenprävention