Morphin

Obwohl das Morphin in der Medizin als das stärkste und beste Schmerzmittel bekannt ist, zählt es zu den Opiaten und unterliegt daher dem Betäubungsmittelgesetz. Der Gebrauch und der Umgang ohne eine schriftliche Erlaubnis oder einer Bescheinigung vom Arzt ist daher in jedem Fall strafbar. Morphin wirkt zentral, weswegen eine Schmerzweiterleitung verhindert und das Schmerzempfinden des Patienten gesenkt wird. Wenn es aus Krankheitsgründen verordnet wird, führt es bei den ersten Einnahmen zu Erbrechen und extremer übelkeit, da es direkt auf das Brechzentrum im Hirnstamm einwirkt. Da diese Nebenwirkung nach einiger Zeit allerdings nachlässt, merken die Konsumenten auch nicht, wie schnell sie vom Morphin abhängig werden. Weitere und sehr ernst zu nehmende Nebenwirkungen sind unter anderem Atemdepressionen bis hin zu Atemstillstand. Ein Atemstillstand tritt sehr häufig bei einer überdosierung auf, da das Atemzentrum komplett gelähmt wird. Darüber hinaus können Depressionen, Bluddruckabfall, Apathie und Depressionen auftreten. Ferner verursacht Morphin Bewusstseinsstörungen, wie zum Beispiel Halluzinationen, und kann bei zu vielen und zu hohen Dosierungen zum Koma führen. Die Wirkungsdauer beträgt in der Regel zwischen zwei und vier Stunden. Heroin weißt eine ähnliche Struktur auf, da es durch eine Umwandlung des Morphins gewonnen wird.



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