Mitragynin

Bei Mitragynin handelt es sich um ein Indolalkaloid. Dieser Stoff kommt in erster Linie in der Pflanze namens "Kratom" vor, welche in Thailand und im südasiatischen Bereich gedeiht. In kleinen Dosierungen wirkt Mitragynin dem Kaffee vergleichbar; in höheren Dosierungen ist ein stark beruhigender Effekt bereits von unterschiedlichen Probanden angedeutet worden. Bei der Einnahme des Mittels durch Rauchen ist bereits von Halluzinationen berichtet worden, welche mit den Erfahrungen bei LSD vergleichbar sind - die dem menschlichen Organismus eigenen Rezeptoren für Opium sprechen hier an. Jemand, der Mitragynin über einen längeren Zeitraum hinweg einnimmt, kann hier eine psychische Abhängigkeit erfahren. Mitragynin steigert die Erregbarkeit des Nervensystems (insbesondere an der Wirbelsäule) - gleichzeitig ist dieser Stoff somit in einer bestimmten Weise aufregend und gleichzeitig dämpfend (etwa wie Opium). Auch wird genau diesem Mittel in Einzelfällen eine schmerzstillende Wirkung nachgesagt, wie dies z. B. bei Codein der Fall ist. Nebenwirkungen des Stoffes sind: Es können sich eine Verdunklung der Haut (insbesondere im Gesicht) sowie eine starke Gewichtsabnahme bei Dauergebrauch ergeben. Weiterhin sind Kreislaufprobleme, Verstopfung, auffälliger und kontinuierlicher Harndrang, Appetitmangel und das Gefühl eines trockenen Mundes die Folge.



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