Methylamphetamin

Methylamphetamin ist ein hochwirksames Stimulans auf Amphetaminbasis. Es lässt sich durch Sauerstoffabspaltung gewinnen. Der Konsum von Methylamphetamin steigert die Leistungsfähigkeit und erhöht das Mitteilungsbedürfnis. Der Konsum verringert weiterhin in der Folge das Schlafbedürfnis, dies betrifft ebenfalls Hunger- und Durstgefühle. Halluzinationen können bei überdosierung auftreten, ebenso ist nach dem Rauschzustand Depression und Lethargie zu spüren. Eine überdosierung von Methylamphetamin lässt sich an den folgenden Symptomen ablesen: Angstzustände, plötzlicher Blutdruckabfall, Zittern, Schwindelgefühl, Schweißausbrüche und erhöhte Körpertemperatur. Beginnt jemand, Methamphetamin (wie es auch genannt wird) auf regelmäßiger Basis einzunehmen, gerät er in aller Wahrscheinlichkeit in eine psychische Abhängigkeit. Automatisch bildet sich hier eine Toleranz im Körperhaushalt und der Bedarf nach Dosissteigerungen ergibt sich. Die Nebenwirkungen einer solchen Abhängigkeit sind (neben den oben bereits genannten): Aggressivität, paranoide Wahnvorstellungen, Narzißmus, Herzrhythmusstörungen, Magenschmerzen, Zahnausfall, Haarausfall, Hautentzündungen, Nierenschäden, Gewichtsverlust und individuell andere Schädigungen. Die Substanz ist in der Bundesrepublik nicht zur Verschreibung zugelassen; das entsprechende Präparat namens Pervitin (zur Vermeidung von Müdigkeit) nahm man bereits 1988 aus dem Handel. In der USA ist jedoch Dextromethamphetamin zur Behandlung von ADHS und Narkolepsie zulässig.



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