Meskalin

Meskalin ist ein halluzinogenes Alkaloid, welches in süd- und mittelamerikanischen Kakteenarten enthalten ist (als da wären: der Peyote-Kaktus, der San-Pedro-Kaktus, die Gattung namens Trichocereus und viele andere). Meskalin ist in Alkohol, Chloroform und Wasser löslich, jedoch ebenfalls synthetische Herstellungsprozesse sind bekannt. Arthur Heffter isolierte diesen Stoff erstmals im Jahr 1896, Ernst Späth klärte im Jahr 1919 die Struktur des Materials und produzierte eine erste Synthese. Meskalin hat die folgende Wirkung auf den menschlichen Organismus: Das zentrale Nervensystem wird gelähmt. Durch höhere Dosierungen setzen Atemdepressionen ein und der Blutdruck senkt sich. Man verliert die Fähigkeit zu klarem Denken und der überlegten Beurteilung; Emotionsempfinden wird reduziert und Bewusstseinsspaltungen sind möglich. Meskalin lässt den Konsumenten das Gefühl für Zeit und Raum verlieren; auch stellen sich Kopfschmerzen und übelkeit ein. Das Mittel wird zur Erzeugung von Traumbildern und Visionen eingenommen, Glücksgefühle und religiöse Tiefe werden empfunden. Die Wirkung wird mit der des LSD verglichen, weil hier ebenso deutlich leuchtende Farben wahrgenommen werden und ein Rausch, der bis zu 12 Stunden anhält. Eine deutliche Wirkung wird erzielt, wenn es sich bei einem erwachsenen Menschen um eine Dosis von 200 bis 500 Milligramm handelt.



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