Die Droge LSD

LSD ist das Kürzel für Lysergsäurediethylamid und wird synthetisch hergestellt. Es ist aber auch seit Langem aus der Natur bekannt, nämlich aus dem Mutterkorn, einem Pilzschädling, der ganze Getreidefelder befallen kann. Das Mutterkorn enthält verschiedene Lyserg-Verbindungen; diese wurden früher im medizinischen Bereich (z.B. gegen Migräne) eingesetzt, was aber heutzutage aufgrund der starken und umstrittenen Wirkung nicht mehr der Fall ist. LSD wird umgangssprachlich auch "Acid" genannt und ist das stärkste halluzinogene Mittel, das bekannt ist. Die psychoaktive Droge ruft Sinnestäuschungen hervor, die die Wahrnehmung und die Gefühlswelt beeinflussen. Schon in geringster Dosierung wird eine starke Wirkung hervorgerufen, die je nach Gemütszustand und seelischer Verfassung des Konsumenten unterschiedlich ausfallen kann. Demnach kann ein LSD-Rausch als seelischer Höhenflug oder aber auch als Horrorerlebnis empfunden werden. Die halluzinogene Wirkung tritt innerhalb von 30 bis 60 Minuten ein und hält etwa 6 bis 12 Stunden an. Danach fühlt sich der Konsument schlaff und müde; oftmals fällt er in eine depressive Verstimmung. Der Körper spricht erst nach einigen Tagen wieder auf die Droge an. Da LSD keine körperliche Abhängigkeit verursacht, treten auch keine Entzugserscheinungen auf. Ein lang andauernder Konsum führt zu einer seelischen Abhängigkeit und den damit verbundenen psychischen Entzugsauswirkungen (innere Unruhe, ängstliche Erregung). Oft ist auch ein totaler Realitätsverlust festzustellen.



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