LSA

LSA, D-Lysergsäureamid, auch Ergin genannt, ist ein dem LSD verwandter Stoff und gehört zu den Mutterkornalkaloiden. Die Wirkung von LSA ist eindeutig geringer als die von LSD, das Präparat kann aber als Grundlage zur Herstellung von LSD dienen. Die natürlich vorkommende Droge, die in verschiedenen Windengewächsen hauptsächlich im Samen vorkommt, hat im freien Auftauchen nur eine geringe Konzentration, wurde jedoch seit dem Altertum im süd- und mittelamerikanischen Raum für traditionelle Rituale benutzt, um Halluzinationen hervorzurufen. Der Konsument verspürt nach der Einnahme eine Art Zeitverzögerung, die Gedanken erscheinen besonders klar und deutlich, außerdem kommt es zu einer Abschottung der Realität. Der Körper fühlt sich träge an, in den Beinen kann schmerzhaftes Stechen auftauchen, und im Anschluss an den Rausch tritt vermehrt starke Müdigkeit auf. Die Wirkung der Droge kann je nach Konzentration 4 - 8 Stunden anhalten. Als Nebenwirkungen sind Erbrechen, übelkeit und Kreislaufstörungen bekannt, außerdem kann es zu Leberfunktionsstörungen kommen. Wie bei allen psychoaktiven Drogen besteht die Gefahr von Psychosen, bei hoher Dosierung ist ein Horrortrip zu befürchten, außerdem besteht die Möglichkeit einer ausgeprägten Paranoia. LSA fällt automatisch unter das Arzneimittelgesetz, sobald es für den menschlichen Verzehr aufbereitet wurde, der Vertrieb und Konsum ist demnach ohne Genehmigung oder ärztliche Verordnung strafbar.



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