Die Droge Kokain

Die Droge Kokain entstammt den Blättern des Coca Strauchs. Das weiße Pulver, das die meisten durch die Nase sniefen, wird chemisch gewonnen. Die Wirkung tritt nach kurzer Zeit ein und kann sich bis zu 60 Minuten hinziehen. Das Ergebnis ist eine gehobene Stimmung, das Unterdrücken von sexuellen Hemmungen und es kann zu Leistungssteigerungen führen. Auch hier besteht die Gefahr bei längerem Konsum in der Abhängigkeit.

Das Alkaloid Kokain wird durch ein chemisches Extraktionsverfahren aus den Blättern des Kokastrauches gewonnen und zu einem pulverartigen Stoff (Kokain-Hydrochlorid) umgewandelt. Anbaugebiet der Kokapflanze ist hauptsächlich Südamerika. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Kokain in der Medizin als lokales Anästhetikum oder gegen Kopfschmerzen und Müdigkeit eingesetzt. Später wurde es, aufgrund des hohen Suchtpotenzials, verboten. Dennoch etablierte sich Kokain weltweit zu einer der beliebtesten Szenedrogen. Konsumenten sind meist Angehörige höherer sozialer Schichten. Beim Schnupfen, der üblichen Konsumform, tritt die Wirkung nach zwei bis drei Minuten ein und hält bis zu einer Stunde an. Es kann jedoch auch gespritzt oder geraucht werden. Das Rauchen oder Spritzen bewirkt einen viel schneller eintretenden, stärkeren, jedoch kürzer anhaltenden euphorischen "Kick". Kokain steigert Leistungsfähigkeit, Selbstwertgefühl und das sexuelle Verlangen. Hungergefühle werden unterdrückt. Es wirkt im zentralen Nervensystem und Verstärkt die Ausschüttung der körpereigenen Neurotransmitter Dopamin, Noradrenalin und Serotonin. Gleichzeitig wird deren Wiederaufnahme in die Nervenzelle verhindert. Dies bewirkt eine extreme Stimulation des Nervensystems, die sich durch eine erhöhte Pulsfrequenz, Redseligkeit, eine verstärkte Atmung sowie eine Erweiterung der Pupillen bemerkbar macht. Nach Abklingen dieser Euphorie, kommt es oft zu depressiven Verstimmungen, die zum erneuten Konsum der Droge führen können. Hier liegt daher auch die Gefahrenquelle der Droge - nämlich die psychische Abhängigkeit.



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