Kiffen - Rauchen von Cannabis

Kiffen ist das umgangssprachliche Wort für das Rauchen von Cannabis-Erzeugnissen. Entweder man kifft Marihuana oder Haschisch. Beide Erzeugnisse haben viele andere Namen in der "Szene". Zu Marihuana sagt man z.B. Gras, Weed, Mary-Jane oder Ganja. Haschisch wird auch Shit, Pot, Dope oder Piece genannt.

Marihuana sind die getrockneten Blätter und Blüten der weiblichen Cannabispflanze. Haschisch dagegen ist das öl, welches aus der Pflanze gepresst wird. Dieses wird ebenfalls getrocknet und zusammengepresst. Auf der Straße wird in Gramm gerechnet. Der Preis für ein Gramm Marihuana oder Haschisch liegt bei mindestens 5 - 10 Euro. In Deutschland und den meisten Staaten der Welt ist das Kiffen oder der Besitz von Cannabisprodukten verboten. Ausgenommen davon sind natürlich Stoffprodukte (Kleidung usw.) aus Hanf, die nur Spuren von THC aufweisen.

Beim Kiffen wird meistens das Hanfprodukt mit Tabak gemischt und durch Rauchen zu sich genommen. Das kann durch Pfeifen, Wasserpfeifen oder durch die Haschzigarette, den sogenannten Joint passieren.

Wirkstoffe beim Kiffen

Beim Kiffen wird vom Konsumenten der Stoff THC aufgenommen. Es bewirkt meist eine entspannende und dämpfende Wirkung auf den Konsumenten. Die Aufnahmeform ist dabei zweitrangig. Cannabis kann man z.B. auch durch Essen zu sich nehmen, meist verarbeitet in Gebäck.

Die Wirkung von THC hält ca. drei bis vier Stunden an. Jeder Mensch reagiert anders darauf. Einige Menschen sind sogar gegen die Wirkungen von THC weitgehend immun und schlafen höchstens ein oder übergeben sich, während andere sogar eine Psychose aufweisen können.

Suchtpotential vom Kiffen

Das Kiffen bzw. Cannabis gilt als Einstiegsdroge, da sie sich gut macht zum Ausprobieren. Dies kommt durch den relativ geringen Preis, die Geselligkeit, die meist beim Konsum herrscht und die große Verfügbarkeit, vor allem in der Stadt. In ländlichen Gegenden spielt der Alkohol meist eine größere Rolle.

Eine Abhängigkeit, sollte sie entstehen, wirkt sich psychisch aus. Die Gelassenheit und gleichzeitige erhöhte Leistungsfähigkeit, die im Rauschzustand auftritt, lässt viele Kiffer nicht mehr los. Beim suchtmäßigen Kiffen jedoch tritt meist eine geringere Leistungsfähigkeit auf und eine hohe Toleranz gegenüber der Droge. Je häufiger man kifft, desto mehr kann man kiffen. Die Dosierung erhöht sich.

Verhaltensweisen im bekifften Zustand

Auf keinen Fall sollte man im Rauschzustand ein Kraftfahrzeug führen. Da man nicht alle Sinne beisammen hat, besteht eine erhöhte Unfallgefahr. Oftmals ist eine Fahrt im Rausch auch nicht von einer Versicherung abgedeckt, sodass bei einem Unfall hohe Kosten auf den Verursacher zukommen.

Der Rauschzustand, der beim Kiffen entsteht, wirkt sich insbesondere bei Mischkonsum mit anderen Drogen wie Alkohol, bei jedem Menschen anders aus. Von einer akuten Psychose über erhöhte Aufnahmefähigkeit und Fantasie bis hin zu Aggressionen reicht der Zustand.



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