Ketamin

Ketamin ist ein Stoff, der weitestgehend Verwendung in der Medizin findet, bspw. in der Anästhesie, oder zur Behandlung von Schmerzen. Der Einsatz findet sowohl in der Humanmedizin, wie auch in der Tiermedizin statt. Es unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz, ist jedoch ein verschreibungspflichtiges Medikament im Sinne des Arzneimittelgesetzes. Die psychotrope Wirkung des Ketamin wird im medizinischen Rahmen als Nebenwirkung beschrieben, wozu auch Pseudohalluzinationen und traumähnliche Zustände gehören). Diese Eigenschaft macht es auch als Droge interessant. Es gilt als sogenannte Dissoziativum, welches den zerebralen Cortex (Großhirnrinde) vom Limbischen System trennt. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass Körper und Geist getrennt voneinander existieren, und sich gegenseitig keine Signale mehr schicken. Die Gefahr schwerer neurologischer Schäden bei Missbrauch ist enorm, allerdings noch nicht hinreichend belegt, da die entsprechenden diagnostischen Mittel noch fehlen. Bekannt ist jeder der Umstand von sog. Flashbacks, die auch Jahre nach dem Konsum auftreten können. Sogenannte Horror-Trips sind ebenfalls weitreichend dokumentiert. Ketamin findet sich, beigemischt, häufig in Partydrogen wie LSD, Speed und Ecstasy, was zu gefährlichen Wechselwirkungen führen kann, die aber erwünscht sind. Das Schmerzempfinden kann bis auf Null herabsinken, was schwere Verletzungen insbesondere mit heißen Flüssigkeiten zur Folge haben kann. Der Konsument verliert bei Einnahme in der Regel komplett die Kontrolle über seinen Körper.



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