Ibogain

Bei Ibogain handelt es sich um einen chemischen Stoff mit halluzinogener Wirkung, welcher in der Natur vorwiegend in der Pflanze namens Iboga (Tabernanthe iboga) und anderen verwandten Hundsgiftgewächsen vorkommt. Diese wachsen in erster Linie in Westafrika. Ibogain wird in Medikamentenform dazu genutzt, Suchtpatienten von ihrer Abhängigkeit (zu Opiaten, zu Alkohol, zu Metamphetamin und zu anderen Substanzen) zu befreien. Diese Medikamente werden in klinischer Umgebung verabreicht, auch unter direkter ärztlicher Kontrolle und Betreuung. Doch aufgrund der bestehenden Unsicherheit über Nebenwirkungen und über die toxikologische Unbedenklichkeit ist Ibogain nicht direkt über den freien Markt erhältlich. Denn: Ibogain kann ab 5 bis 10 Milligramm pro Kilo Körpergewicht Visionen auslösen. Bei geschlossenen Augen ergeben sich für mehrere Stunden (acht bis zwölf) traumähnliche Erlebniswahrnehmungen, die mit religiös-mystischen wie auch stark emotionalen Empfindungen gepaart sind. Dies ergibt sich jedoch nicht bei geöffneten Augen. Aus diesem Grund wird es nicht mit dem Begriff "halluzinogen", sondern stattdessen mit der Eigenschaft "oneinisch" (heißt: "traumerzeugend") klassifiziert. Bei Versuchen wiesen 20 Prozent der Probanden noch auf vereinzelte Wirkungsempfindungen bis zu 24 Stunden nach einer Einnahme hin, 15 Prozent noch nach bis zu 36 Stunden.



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