Heroin hat ein hohes Abhängigkeitspotential

Heroin ist ein sehr starkes, analgetisches Opioid, welches ein sehr großes und hohes Abhängigkeitspotential beinhaltet. Bereits nach zwei Wochen täglichen Konsums treten schwere Entzugserscheinungen auf. Bereits Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts fanden Chemiker und Pharmazeuten heraus, dass dem Heroin eine schmerzstillende und heilende Wirkung nachgesagt wird. Da es schnell herzustellen ist, wurde es damals besonders in Schmerz - und Hustenmitteln eingesetzt. Darüber hinaus wurde es auch als Heilmittel bei Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Lungenerkrankungen und Narkoseeinleitungen verwendet. Erst seit ungefähr 1910 entwickelte sich das Heroin zu einer stigmatisierenden Droge. Viele Menschen waren damals Morphium abhängig. Schnell merkten diese Menschen jedoch, dass gerauchtes oder intravenös gespritztes Heroin eine viel bessere und stärkere Wirkung aufweißt und darüber hinaus auch noch viel nebenwirkungsärmer als Morphium war. Die Zahl der Abhängigen stieg schnell und drastisch an. Es hat, ähnlich wie das Morphium, eine analgetische und euphorisierende Wirkung, ein gesunder und normaler Schlaf wird durch die Wirkung allerdings stark beeinflusst. darüber hinaus kann der ungewohnte Stoff beim menschlichen Körper schnell zu Brechreiz und Atemdepressionen führen. Speziell diese Atemdepressionen können bei einer überdosierung und der Verwendung von anderen Schmerzmitteln schnell zu einem Atemstillstand und dann zum Tod führen. Meistens hat es eine Wirkdauer von ungefähr vier bis sechs Stunden.



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