Haschisch

Als Haschisch wird das zu Platten oder Blöcken gepresste Harz der weiblichen Cannabispflanze bezeichnet. Hauptwirkstoff der Droge ist wie bei Marihuana, das aus der selben Pflanze gewonnenen wird, das hauptsächlich in den Blütenständen der weiblichen Cannabispflanze vorkommende Tetrahydrocannabinol (THC). Es hat in der Regel eine eher entspannende Wirkung und gilt als eine der schwächeren psychoaktiven Drogen. Eine tödliche überdosierung ist nach heutigem Wissensstand nicht bekannt. Da Haschisch in Deutschland als illegal eingestuft wird, ist eine genaue Qualitätskontrolle nicht möglich. Oft gelangt es mit Streckmitteln wie zum Beispiel Henna, Wachs, Sand oder Gummi vermengt auf den Markt. Haschisch wird in der Regel geraucht, oder aber oral durch Beimengung zu Speisen zu sich genommen. Die frühesten Erwähnungen der Droge finden sich in der indischen Literatur vor circa 2400 Jahren. Damals wurde der Wirkstoff vor allem in der Medizin und für Rituale verwendet. Seit dem Einheitsabkommen von 1961 ist der Anbau, Besitz und Handel jeglicher Cannabisprodukte, also auch von Haschisch, in nahezu allen Staaten der Welt verboten. In einigen Ländern ist jedoch der Erwerb und Besitz kleinerer Mengen für den "Eigenbedarf" trotz gesetzesmäßiger Illegalität geduldet, so zum Beispiel in den Niederlanden. Hauptanbaugebiete sind heutzutage Marokko, Afghanistan, Tunesien, sowie die Türkei und die Niederlande.



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