Guarana

Guaraná (Guarana) ist ein, die letzten Jahre über in Mode gekommener, Bestandteil vieler Energiedrinks, zuweilen findet man ihn sogar in Duschgels, Shampoos, und anderer Pflegemittel. Er entstammt der gleichnamigen Pflanze, welche im Amazonasbecken wächst, und zu den Lianenarten zählt. Die Pflanze selbst ist gehölzartig, und wächst als Ranke. Verwendung finden vorwiegend die Früchte, deren Kerne einen enorm hohen Koffeingehalt aufweisen, der in getrocknetem Zustand in etwa bei 4% - 8% liegt. Damit wirkt Guaraná ähnlich wie Kaffee, der Gehalt an Koffein ist jedoch weitaus höher. Der, fälschlicherweise auch Guaranin genannte, Wirkstoff hat im Amazonasgebiet eine traditionelle Bedeutung, und wird dort seit Urzeiten - ebenfalls als aufgebrühtes Getränk - ähnlich wie Kaffee konsumiert. Die Inhaltsstoffe werden in ihrer Wirkung als hungerhemmend und kreislauffördernd beschrieben. Durstgefühle werden jedoch - anders als beim Kaffee - ebenso gedämpft, was bei übermäßigem Konsum zu einer Dehydrierung führen kann. über die Aufnahme von Guaraná in seinem Urzustand, also deren frische Kerne, sowie anderer Pflanzenteile, ist nur wenig bekannt und dokumentiert. Der Konsum sollte, ähnlich wie bei anderen koffeinhaltigen Produkten, vorsichtig und in Maßen genossen werden. Nebenwirkungen sind vor Allem Reizbarkeit, Schlafstörungen, aber auch Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen. Vorbelastete Personen, bspw. durch Blutdruckstörungen, sollten kein Guaraná zu sich nehmen. Gleiches gilt für Schwangere. Das Produkt ist gesellschaftlich anerkannt, und gilt als Lebensmittel, weshalb es sich in vielen Nahrungsergänzungen finden lässt. Von einem puren Konsum ist dennoch abzuraten.



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