GHB

GHB ist der Begriff für 4-Hydroxybutansäure, einen Neurotransmitter, der eigenständig im Körper vorkommt, in geringen Spuren aber auch im Fleisch vorhanden ist. Seit seiner Entdeckung im Jahre 1874 wurde es als Narkotikum verwendet, es kommt auch zum Einsatz bei Narkolepsie, der so genannten Schlafkrankheit. Es wirkt als Schlafmittel oder muskelentspannendes Medikament. In geringen Dosen eingesetzt erzeugt GHB einen anregenden Effekt, es wirkt angstlösend und bringt eine seelische Hochstimmung, so dass sich der Konsument wie in einem Alkoholrausch fühlt. Dazu kann unter Umständen ein gesteigertes sexuelles Verlangen kommen. In höheren Dosen wirkt das Präparat einschläfernd, es kann zu einem narkoseähnlichen Schlaf kommen oder sogar zur unerwünschten Narkose. Im Zusammenhang mit Schlafmitteln, Opioiden und Alkohol besteht die Gefahr von Atemstillstand. GHB ist in der Szene auch bekannt als Liquid Ecstasy, hat in seiner Wirkungsweise jedoch nichts mit der Partydroge zu tun. Bei häufiger Einnahme besteht die Gefahr der psychischen und physischen Abhängigkeit, bei Entzug zeigen sich Schweißausbrüche, Zittern, Angst und Schlaflosigkeit. Das Mittel wird auch als Vergewaltigungsdroge bezeichnet, als K.o.-Tropfen in alkoholischen Getränken eingesetzt ruft es innerhalb von 15 - 30 Minuten einen narkoseähnlichen Schlaf hervor. In Deutschland ist das Präparat als Betäubungsmittel klassifiziert, der Gebrauch ist außerhalb des medizinischen Bereichs nicht gestattet.



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