Fliegenpilz

Der Fliegenpilz ist Ihnen sicherlich vorwiegend als Waldpilz bekannt. Jedoch gehört er zur Gruppe der psychoaktiven Pilz und wird daher auch als Droge oder Rauschmittel eingestuft. Fliegenpilze gehören zur Gattung der Streiflinge und zeichnen sich durch ihr markantes Aussehen aus. Der Hut des Pilzes ist signalrot und mit weißen Hüllresten bestückt. Zudem kann er einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimeter erreichen. Der Fliegenpilz hat in der Regel einen bis zu 3 Zentimeter dicken und 20 Zentimeter hohen Stängel, der in seiner Farbe von weiß bis hellgelb reichen kann. Zu finden ist der Fliegenpilz meist in Waldregionen, deren Böden einen sauren pH-Wert vorweisen können. Er wächst im Flachland genauso wie in höheren Gebirgen und ist vor allem in Europa zwischen den Monaten Juni und November vertreten. Die Hauptwirkstoffe, die beim Verzehr des Pilzes auch zum Rausch führen, sind Muscimol und Ibotensäure. Die Säure sitzt unter der roten Huthaut und kann tödlich wirken, wenn Sie mehr als 100 Gramm der Pilze zu sich nehmen. Bereits die Einnahme von kleinen rohen Stücken des Pilzes kann zu einer Rauschdauer von bis zu 4 Stunden dauern. Die Wirkung äußert sich nach ca. einer halben Stunde und erhöht deutlich die Sinneswahrnehmung und sorgt dafür, dass der Konsument in einen Dämmerzustand fällt, der dem Dösen nahe kommt. In Ausnahmefällen kann es sogar zu einer temporären Amnesie in Verbindung mit Durchfall und Erbrechen kommen.



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