Ecstasy

Bei Ecstasy handelt es sich um eine Designerdroge, die künstlich in Labors hergestellt wird. Sie gilt als besonders gefährliche Droge, da sie nicht nur abhängig macht, sondern auch zum Tode führen kann. Viele nehmen Ecstasy in Pillenform zu sich, um länger fit zu bleiben, zum Beispiel beim Tanzen in den Diskotheken. Ein stundenlanges Tanzen führt zu einer überhitzung des Körpers und damit häufig zum Tod. Zahlreiche Test haben ergeben, dass der Konsum dieser Droge zu Hirnschäden führen kann. In den meisten Fällen wird Ectasy nicht allein, sondern häufig mit anderen Drogen zusammen eingenommen, was die Wirkung verstärkt.

Ecstasy, in der Drogenszene auch kurz als XTC bezeichnet, fällt in die Gruppe der synthetisch hergestellten Drogen. Die Droge zeichnet sich durch ihre bunte, meist mit verschiedenen Motiven und Emblemen bedruckte Tablettenform aus, deren Konsum laut Anti-Drogen-Studien bei allen Gesellschaftsgruppen in den westlichen Ländern nachgewiesen ist. Die Phenylethylamin Droge, deren Hauptbestandteil MDMA (3,4 Methylendioxy-N-methylamphetamin) ist, gelang erstmalig Anfang der 90er Jahre zu großer Berühmtheit, als der Wirkstoff von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verboten und als illegal klassifiziert wurde. Seither wird Ecstasy häufig auf Partys, besonders im Bereich von House- und Ravepartys, unter der Hand vertrieben und hat sich durch die berauschende Wirkung schnell als eine der führenden Partydrogen durchgesetzt. Der Kaufpreis einer Tablette beträgt im Schnitt 10 Euro, wobei sich die Herstellungskosten auf unter einen Euro beschränken. Der durch die Ecstasy Tablette erreichte Rausch hält je nach Zusammensetzung vier bis sechs Stunden nach der Einnahme an. Während die Droge keine direkte physische oder psychische Abhängigkeit erzielt, ist sie durch ihre Inhaltsstoffe über das Rauschmittelgesetz in nahezu allen westlichen Ländern als illegal und stark gefährlich klassifiziert. Neben Kokain zählt sie auch im 21. Jahrhundert noch zu den beliebtesten und am häufigsten verwendeten Partydrogen.



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