Drogenentzug - Ausweg aus der Drogensucht

Allgemeine Informationen

Zu den Ursachen einer Drogensucht gibt es vielfältige Ansätze. In vielen Kulturen vergangener Zeiten gehörten Drogen zum kultischen oder religiösen Handeln dazu. In unserer heutigen Gesellschaft werden zumeist Langeweile, Neugier oder Gruppenzwang als Gründe für eine Drogensucht angegeben. Daneben kann aber auch die Unzufriedenheit mit der persönlichen beruflichen, finanziellen oder sozialen Situation die Ursache sein, warum Menschen zu Drogen greifen. Seit den achtziger Jahren haben sich außerdem sogenannte Mode- oder Szenedrogen etabliert. Dazu gehören zum Beispiel Kokain oder Ecstasy. Der Konsum von Kokain hat sich so in den letzten Jahren besonders in höheren gesellschaftlichen Schichten stark verbreitet.

Jeder dauerhafte Drogenkonsum führt zu einer seelischen oder körperlichen Abhängigkeit. Eine Drogensucht führt daneben ebenfalls immer zu einer körperlichen Schädigung und zu wesentlichen Veränderungen der Persönlichkeit. Der Umfang dieser Schädigungen und Veränderungen ist dabei abhängig von der Art der Droge sowie der Dauer und Menge der konsumierten Substanz. Mit zunehmender Dauer des Konsums gerät der Süchtige so in einen selbstzerstörerischen Teufelskreis, in dem die Droge immer mehr den Tagesablauf, das Denken und Handeln bestimmt. Ein selbstständiges Befreien aus diesem Teufelskreis ist aufgrund der starken körperlichen und seelischen Abhängigkeit dann meist nicht mehr möglich. Ein wirkungsvoller Drogenentzug besteht daher immer aus mehreren Stufen, beginnend mit dem wesentlichen Aspekt der Entgiftung, also der Entwöhnung des Körpers vom entsprechenden Suchtstoff.

Bei der Absetzung dieser sogenannten psychotropen Substanzen können körperliche und psychische Erscheinungen unterschiedlicher Art und Stärke auftreten. Diese Erscheinungen werden als Entzugssyndrome bezeichnet.

Suchtformen

Die am meisten verbreitetsten Suchtmittel, bei deren Absetzen Entzugssyndrome einsetzen, sind Alkohol, Nikotin sowie Opiate. Auch die mit den Opiaten verwandten Morphine und Codeine sowie Methadon, Kokain und natürlich Heroin gehören dazu.

Bei einem dauerhaften Alkohol-Missbrauch kommt es zu schweren neurologischen Schäden. So greift der Alkohol in den Hirnstoffwechsel ein. Dadurch wird ein beruhigendes Gehirnhormon aktiviert, die Gamma-Aminobuttersäure. Der Körper passt sich einem regelmäßigen Alkoholkonsum durch die Ausschüttung des aktivierenden Glutamates an. Bekommt der Körper dann zu wenig Alkohol, verursacht dieses Glutamat Entzugssyndrome. Dazu gehören ein schnellerer Herzschlag, Schweißausbrüche und Angsterscheinungen. Glutamat ist als Geschmacksverstärker auch in vielen Fertignahrungsprodukten und Gewürzen enthalten und äußerst umstritten. Es handelt sich um eine ebenfalls suchterzeugende Aminosäureverbindung, aus neurologischer Sicht also um ein Rauschgift. Die Verwendung in Lebensmittel ist daher in anderen Ländern, wie zum Beispiel in Schweden seit langer Zeit verboten.

Nikotin ist ein starkes Nervengift und hat sogar ein höheres Suchtpotenzial als Kokain. Beim Absetzen von Tabakerzeugnissen treten als Nebenerscheinungen oft Unruhe und Gereiztheit, gelegentlich auch Aggressivität und Depressionen auf. Bereits nach 3 Wochen allerdings ist keine messbare Veränderung der für die anregende Wirkung des Nikotins verantwortlichen Acetylcholinrezeptoren mehr messbar.

Die Stärke der Entzugserscheinungen beim Absetzen von Opiaten und Opioiden ist abhängig von der Stärke der konsumierten Substanz und der Wirkdauer. Der Entzug von Methadon dauert so zum Beispiel drei bis sechs Wochen, ist aber weniger intensiv als ein Heroinentzug, der bereits nach sieben bis zehn Tagen abgeschlossen ist. Codein ist hingegen ein eher schwaches Opioid. Der Entzugsverlauf entspricht in seinen Symptomen aber denen des Heroinentzuges. Die Codeinentgiftung gehört so zu den am längsten andauernden und heftigsten Arten des Drogenentzugs. Letztendlich ist der Verlauf aber abhängig von der Dauer und der Menge des vorherigen Konsums. Benzodiazepine finden in der Medikamentengabe im Bereich der Psychiatrie, als Schlafmittel oder auch in der Notfallmedizin Anwendung. Sie wirken angst- und krampflösend, muskelentspannend, beruhigend und leicht stimmungsaufhellend. Bei einer regelmäßigen Anwendung oder einem Missbrauch besteht eine starke Suchtgefahr. Bei einem Entzug treten starke Entzugssymptome auf. Ein kalter Entzug, ohne ärztliche überwachung kann zu epileptischen Anfällen führen, in seltenen Fällen kann ein solcher Entzug auch tödlich verlaufen.

Der qualifizierte Drogenentzug

Der Drogenentzug hat das Ziel, den Abhängigen dabei zu unterstützen, sein bestehendes Konsummuster zu verlassen und ihn bis zur Abstinenz zu begleiten. In Abhängigkeit der Art der konsumierten Droge sowie der Dauer und der Menge des Konsums zeigt der Entzug einen sehr unterschiedlichen Verlauf. Unterschiede gibt es so auch in der medizinischen Abstufung der Sucht-Stärke. Von einem kritischen Missbrauch wird dann gesprochen, wenn durch die Abhängigkeit bereits erste negative Folgeerscheinungen im Sozialleben aufgetreten sind. Sind diese Erscheinungen und Auswirkungen auf das Sozialleben elementar und liegen bereits schwere körperliche Folgeerscheinungen oder Beeinträchtigungen vor, wird dieses als eine schwere Abhängigkeit definiert. Je nach der Schwere der Abhängigkeit ist gegebenenfalls eine stationäre Aufnahme in einer Klinik erforderlich. Die Entgiftung ist allerdings nur der erste Schritt innerhalb eines Entzugs. Dabei gilt es sowohl die Störung, die der Suchterkrankung zugrunde liegt zu behandeln, wie natürlich auch die körperlichen, sozialen und psychischen Folgen der Abhängigkeit. Für einen erfolgreichen Entzug ist es nötig, unter einer entsprechend qualifizierten medizinischen Betreuung zu stehen. Zu Beginn eines sogenannten qualifizierten Entzugs steht ein stationärer Entzug, in der Regel von mehreren Wochen Dauer. Anschließend findet eine Langzeittherapie statt. In Gruppen- oder Einzeltherapien finden viele Gespräche mit Psychotherapeuten, ärzten und auch anderen Patienten statt. Dadurch soll dem Süchtigen geholfen werden, die Ursachen seiner Abhängigkeit zu erforschen. Gemeinsam sollen dann Wege gefunden werden, die Droge in der Zukunft zu meiden. Im qualifizierten Entzug spielen verschiedene Ebenen eine Rolle. Eine umfassende Diagnostik diagnostiziert und Behandlung ist in jeder Phase nötig.

Somatische Ebene

Ein dauerhafter Drogenkonsum erzeugt eine strukturelle änderung im Gehirn. Das betrifft den Bereich der Neurotransmitter, also der Informationsübermittlung zwischen den Nervenzellen. Diese Reaktion ist ein Gegenregulationsmechanismus des Gehirnes auf das ständige Vorhandensein der Droge im Körper. Diese änderungen im Gehirn finden in einem langsamen Prozess statt. So ist auch eine Gegensteuerung zur Normalisierung der Funktionen nur entsprechend langsam durchzuführen. Die Hirnstrukturen werden durch die Droge in einem ständigen Reizzustand gehalten. So gewöhnt sich das Gehirn an die Droge mit der Folge, dass es weniger stark auf die Suchtmittel reagiert. Fehlt aber nun das Suchtmittel gänzlich, wie es eben im Falle eines Entzuges der Fall ist, kommt es zu überreaktionen und den damit verbundenen, bekannten Entzugssyndromen. Die auftretenden Beschwerden und deren fachlich fundierte Behandlung stehen in dieser ersten Phase des Entzuges absolut im Vordergrund. Abgesehen von den Beschwerden die direkt als Folge des Entzugs entstehen, treten zumeist eine Fülle weiterer behandlungsbedürftiger Begleiterscheinungen auf. Zum Teil sind dies auch Folgen des Drogenkonsums, zusätzlich oft aber auch die Folgen einer vernachlässigten Gesundheit während des Konsums. Aus diesen Gründen sind eine absolut gründliche organische Diagnostik und eine entsprechende spezifische Behandlung erforderlich. Im gleichen Sinne erfordert diese Behandlung eine umfassende Aufklärung zu den möglichen Risiken und Begleiterkrankungen. Damit soll eine sekundäre Schädigung des Patienten und der Menschen in seinem persönlichen Umfeld nach der Entzugsbehandlung möglichst ausgeschlossen werden.

Psychiatrische Ebene

Es gibt eine ganze Reihe von zum Teil sehr verschiedenartigen auch psychiatrischen Grundstörungen, die zu einer Sucht führen können. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Behandlung eines Drogenentzugs erst nach einer umfangreichen und differenzierten psychiatrischen Diagnostik erfolgt. Bevor die Diagnostik durchgeführt werden kann, ist es aber erforderlich, dass die Entgiftung des Körpers vollkommen abgeschlossen ist. Die Entgiftung, auch der körperliche Entzug genannt, dauert je nach Art des Suchtmittels zwischen einigen Tagen und sogar mehreren Wochen. Bei Alkohol zum Beispiel sind es etwa fünf bis sieben Tage. Bei Methadon und Beruhigungsmitteln wie Benzodiazepinen durchaus sechs Wochen und noch länger. Physische Entzugserscheinungen sind zum Beispiel Schwindel, Zittern, übelkeit und Erbrechen, Durchfall und Müdigkeit. Aber auch eine Störung der Temperaturregulation mit Frieren, Schwitzen und Schweißausbrüchen sowie einer erhöhten Herzfrequenz können als körperliche Entzugssyndrome auftreten. Möglich sind auch Erscheinungen wie zu hoher Blutdruck, Gliederschmerzen, Krämpfe sowie tränende Augen und Schnupfen. Ein unbeaufsichtigter Selbstentzug kann sehr gefährlich sein und auch gelegentlich tödlich enden. Nach der Entgiftung folgt eine in der Regel über mehrere Tage andauernde Untersuchung und Beobachtung des Patienten. Hier wird nun eine entsprechend abgesicherte Diagnose gestellt, die den weiteren Behandlungsweg bestimmt. Dabei spielen gerade die psychischen Entzugssyndrome eine Rolle. Psychische Erscheinungen sind vor allem eine lang anhaltende Schlaflosigkeit, Nervosität, Unruhe sowie Aggressivität und Depressionen. Allerdings können auch Halluzinationen oder ein Delirium sowie Bewusstseinstörungen und epileptische Anfälle auftreten.

Psychotherapeutische Ebene

Allein eine Entgiftung des Körpers von der suchterzeugenden Substanz ist nicht ausreichend, um einen nachhaltigen Entzug zu gewährleisten. Ohne eine fundierte und an die Situation und Lage des Abhängigen angepasste psychotherapeutische Begleitung, ist die Rückfallquote immens hoch. Gerade in der Zeit während des Entzugs ist eine psychotherapeutische Unterstützung wichtig. Für den Patienten stimmt in dieser Zeit nichts mehr. Er hat zunächst mit starken entzugsbedingten körperlichen Beschwerden zu kämpfen. Gleichzeitig wird er pausenlos gefordert, sich mit seiner eigenen Persönlichkeit und Lebensweise auseinander zu setzen. Die psychische Stabilität ist in dieser Phase entscheidend für den Erfolg einer Therapie.

Der erste Schritt in dieser Behandlung besteht darin, mit dem Patienten zu klären, welche Rolle die entsprechende Droge in seinem Leben spielt. Dieser Ansatz zwingt den Entzugswilligen dazu, sich zunächst vor allem selber mit genau der Frage zu beschäftigen, was ihm die Droge bringt. Wenn so eine Auseinandersetzung mit der persönlichen Drogennutzung stattfindet, kann in einem weiteren Schritt herausgestellt werden, welche individuellen und persönlichen Voraussetzungen bestehen, um ein drogenfreies Leben anzusteuern. Dabei gilt es dann das eigene Selbstbewusstsein und die Daseinsberechtigung innerhalb des sozialen Umfeldes zu heben, um so die Motivation für ein drogenfreies Leben zu stärken.

Sozialtherapeutische Ebene

Eine der elementarsten Folgen des Drogenkonsums ist das oft völlige Zusammenbrechen des sozialen Lebens des Anhängigen. Zunächst wird in der Therapie mit dem Betroffenen daher geklärt, wie seine Situation in Bezug auf seine persönlichen Verhältnisse, seine aktuelle Lebenssituation und seine eigenen sozialen Netze ist. Dadurch wird eine Strategie entwickelt, die den Patienten mittelfristig wieder zu einem funktionierenden und anerkannten Alltag und Sozialleben verhelfen soll. Gerade in diesem Zusammenhang ist auch der Austausch in einer Gruppe mit anderen Therapieteilnehmern von großer Bedeutung. Soweit es umsetzbar ist, sollte auch versucht werden die Familie oder nahe Freunde in dieser Phase des Entzugs zu integrieren. Somit sollen alle für den Abhängigen wichtigen Bezugspersonen von Beginn an auch in die Problematik der Sucht einbezogen werden, um so nach der stationären Behandlung zu gewährleisten, dass die Abstinenz der Droge anhält und kein Rückfall erfolgt. In der qualifizierten Entzugsbehandlung bestehen zumeist zusätzliche behandlungsrelevante psychische Störungen. Entsprechende medizinisch-psychiatrische Therapien stehen daher bei dieser Entzugsform im Vordergrund. Ergänzt werden diese durch psychotherapeutische Gruppen- und Einzelbehandlungen und gegebenenfalls spezifische ergo- und bewegungstherapeutische Maßnahmen. Gerade bei der Behandlung von süchtigen Jugendlichen ist eine kognitiv-verhaltenstherapeutisch ausgerichtete psychotherapeutische Behandlung wichtig. Sie hilft den Jugendlichen bei der Reflexion ihres eigenen Drogenkonsums und hat einen grundlegenden Wandel des Verhaltens und der Selbsteinschätzung zum Ziel.

Ablauf Entzug und Therapie

Die erste Initiative einem Drogenentzug zu starten kommt vom Abhängigen selbst. Er muss zunächst den Kontakt zu einem Arzt oder einer psychosozialen Beratungsstelle suchen. Anschließend folgt die Entgiftung des Körpers vom entsprechenden Suchtstoff. Dieses findet in einer Fachklinik für Drogenentzug, einer speziell ausgestatteten normalen Klinik oder alternativ in einer gleichwertigen privaten Einrichtung statt. Der sogenannte psychische Entzug und die Festigung der Persönlichkeit folgt dann in einer für Suchtkrankheiten spezialisierten Klinik oder in einer qualifizierten therapeutischen Gemeinschaft. Sinnvoll ist dann als abschließende Maßnahme eine sogenannte Adaptionsphasentherapie. Diese Therapie ist als Erweiterung des psychischen Entzugs zu sehen. Das vorrangige Ziel ist es dabei, den Patienten wieder in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft einzugliedern. Diese Wiedereingliederung in Gesellschaft und Arbeitswelt schrittweise in einem Zeitraum von etwa 3 Monaten. Der Patient kann dabei in einer sogenannten Außenwohngruppe oder in einem Adaptionsphasenhaus untergebracht sein. Die Einrichtungen werden zumeist von gemeinnützigen oder kirchlichen Verbänden oder Vereinen getragen. Ist diese Phase abgeschlossen, findet schließlich eine regelmäßige Nachbetreuung statt. Einzeln oder in Gruppen kann diese entweder in einer Arztpraxis oder einer Beratungsstelle stattfinden. Gerade für Jugendliche und junge Erwachsene gibt es feste Nachsorgeeinrichtungen. Diese bieten eine verlängerte Phase der Integration an. Insgesamt kann für einen erfolgreichen Drogenentzug eine Dauer von etwa zehn Monaten gerechnet werden.

Ansprechpartner und Hilfe

Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Drogenentzug ist der feste Wille des Abhängigen und die eigene Initiative den Entzug in die Wege zu leiten. Die nötige Beratung übernehmen sowohl ärzte als vor allem auch Drogenberatungseinrichtungen, die sich in allen Städten finden lassen. Ziel von solchen Drogenberatungsstellen ist eine positive Sozialisation von süchtigen Menschen. Die Einrichtungen arbeiten sowohl im präventiven Bereich, wie auch direkt beratend und unterstützend. Konkrete Arbeitsbereiche sind dabei zum Beispiel auch Einzelfallhilfen und die Arbeit mit Angehörigen. Ein wichtiger Aufgabenbereich der Drogenberatungsstellen sind aber gerade die Vorbereitung auf und die Vermittlung in entsprechende Entgiftungs- und Therapieeinrichtungen. Daneben stehen diese Einrichtungen auch als fachlich fundierte psychosoziale Begleitung während oder nach einer Therapie zur Verfügung. Das grundsätzliche Ziel der Beratungsstellen ist dabei immer ein drogenfreies Leben und eine nicht-auffällige Sozialisation. Dabei werden die Klienten nachhaltig unterstützt. Sie erhalten eine existenzielle Grundsicherung sowie eine Begleitung bei der Stabilisierung ihrer Lebenslage. Als Hilfe können Abhängige aber auch umfassende Beratungen mit der Suche nach Lebensalternativen und unterstützende therapeutische Gespräche erwarten. Ziel dieser Gespräche ist es auch eine entsprechende Motivation für eine Entgiftung und Therapie zu erreichen. Im Anschluss an eine Therapie bieten die Drogenberatungsstellen schließlich auch eine fundierte Nachsorge an. Telefonnummern und Adressen von Beratungsstellen in der jeweiligen Region können problemlos über ärzte erfragt werden. Auch Stadtverwaltungen geben gerne Auskunft.



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