Drogenwirkung

Schon seit Menschengedenken beschäftigt die Menschen die Drogenwirkung. Mögen die Gründe des modernen Menschen, zu Drogen zu greifen, andere sein als die vor ein paar Hundert Jahren. Die berauschende Wirkung faszinierte sie doch immer schon. Sicher haben Sie auch schon einmal Drogenwirkung an sich gespürt. Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass nur Haschisch, Kokain oder Heroin zu den Drogen zählen. Vielleicht denkt man darüber hinaus an die sogenannten Designerdrogen, also Präparate, die chemisch hergestellt wurden. Doch wenn Sie schon einmal ein paar Gläser zu viel Wein getrunken haben, werden Sie wissen, dass auch das eine Wirkung hat. Eine Drogenwirkung.

Neben Nikotin ist in Deutschland nach wie vor die am häufigsten genutzte Droge der Alkohol. Trotz einer Vielzahl von Alkoholtoten, die jedes Jahr zu beklagen sind, ist die Gesellschaftsfähigkeit von Alkohol dennoch unangefochten. Durch alle Gesellschaftsschichten geht der Konsum von Alkohol. Die Grenze vom Genuss- zum Suchtmittel ist fließend, viele Betroffene werden Alkoholiker, ohne es zu bemerken. Die Drogenwirkung von Alkohol ist zunächst einmal eine entspannende. Das macht den Reiz des Alkohols aus. Möglicherweise haben Sie schon einmal gesellschaftliche Anlässe erlebt, die etwas steif und verkrampft waren. Spätestens, wenn die Gäste ein paar Gläser Alkohol zu sich genommen haben, lockert sich die Stimmung schnell auf. Die Menschen werden gesprächiger, selbstbewusster und können sich leichter entspannen. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Die Drogenwirkung von Alkohol kann auch das genaue Gegenteil sein. Der Konsument zieht sich zurück, wird depressiv oder aggressiv. Nicht wenige Menschen, die zu viel Alkohol getrunken haben, reagieren gereizt oder neigen zu körperlichen Auseinandersetzungen. Nicht jeder, der zu viel getrunken hat, zeigt Gewaltbereitschaft, aber in jedem Fall führt der Konsum zu einer langsameren Reaktionszeit und zu Konzentrationsstörungen. Am Beispiel des eben geschilderten Ereignisses werden Sie das merken, wenn Ihr Gegenüber nur noch undeutlich spricht und Mühe hat, dem Gespräch zu folgen. Spätestens jetzt sollte er besser auf Wasser oder Kaffee umsteigen.

Dem Alkohol nicht ganz unähnlich ist die Wirkung von Haschisch oder Cannabis. Die Konsumenten streiten in den meisten Fällen jeden Zusammenhang und jede ähnlichkeit zwischen Haschisch und Alkohol ab. Es ist eine Frage der überzeugung, schon fast eine Philosophie. Doch auch Cannabis hat eine Drogenwirkung, die zu Entspannung und oft auch Geselligkeit führt. Die Wirkung setzt fast zeitgleich mit dem Rauchen der Droge ein, da der Wirkstoff über den Rauch direkt aufgenommen wird. Die Folge sind gerötete Bindehäute und geweitete Pupillen. Auch Lachkrämpfe können hinzukommen. ähnlich wie beim Alkohol kann der Betroffene Gesprächen meist nicht mehr mit der nötigen Aufmerksamkeit folgen, nicht selten kommt schnell Müdigkeit hinzu. Umstritten ist die Behandlung von AIDS-Infizierten durch Haschisch. Kritiker verurteilen die Drogenwirkung und die Suchtgefahr der Droge. Befürworter stellen in den Vordergrund, dass eine Drogenwirkung unter anderem der verstärkte Appetit ist. AIDS-Infizierte leiden häufig unter Appetitlosigkeit. Der Konsum von Hasch trägt dazu bei, dass sie wieder gern essen. Im Gegensatz zum Alkohol ist am Konsum von Hasch sicherlich noch niemand gestorben. Doch nach wie vor ist diese Droge insbesondere deswegen gefährlich, weil sie oft die Basis für einen Wechsel zu anderen, stärkeren Drogen ist.

Zu den Drogen mit der stärksten Drogenwirkung gehören sicherlich Heroin und Crack. Beide führen zu einer schnellen Abhängigkeit und richten gravierende Schäden in Körper und Gehirn an. Heroin erzeugt eine euphorische Wirkung, Probleme scheinen kein Gewicht mehr zu haben, durch die Drogenwirkung wird alles als einfach und unkompliziert betrachtet. Auch das Schmerzempfinden lässt nach, zudem verblassen nach der Einnahem von Heroin die Sinneswahrnehmungen. Bleibt jedoch die Drogenwirkung aus, kommt es zu starken Depressionen und dem Wunsch auf den nächsten "Schuss". Dabei wird alles andere in den Hintergrund gerückt, es geht nur noch darum, den Körper mit Heroin zu versorgen.

Crack hat eine ähnliche Drogenwirkung wie Heroin. Jedoch dauert der "Flash" deutlich kürzer an. Bereits nach 5 bis 10 Minuten lässt die Wirkung der Droge abrupt nach. Während des Rausches empfindet der Betroffene eine erhöhte Aufmerksamkeit und fühlt sich in der Lage, sich ausgezeichnet zu konzentrieren. Der Suchtfaktor dieser Droge st extrem hoch.

Natürlich kennen Sie noch eine ganze Reihe anderer Drogen. Es gibt so viele, dass man sie kaum alle aufzählen kann. So erzielen Amphetamine eine Drogenwirkung, Ecstasy, LSD, Schlafmittel, Klebstoffe oder bestimmte Pilze. Es ist kaum möglich, eine erschöpfende Auflistung vorzunehmen. Erwähnenswert ist jedoch an dieser Stelle die Drogenwirkung von Schmerzmitteln. Erwähnenswert für Sie ist das, weil Medikamente eigentlich der Heilung oder Linderung von Symptomen dienen. Doch wenn sie falsch oder über längere Zeiträume regelmäßig eingenommen werden, kann es zur Drogenwirkung und Abhängigkeit kommen. Zunächst einmal wirken Schmerzmittel sich direkt auf das Schmerzzentrum aus. Fast jeder Deutsche hat schon einmal Kopfschmerztabletten eingenommen. Und Sie müssen nicht befürchten, davon ohne Weiteres abhängig zu werden. Doch wenn man nicht auf die Dosierung achtet, kann es zu einer anregenden oder sogar euphorisierenden Drogenwirkung kommen, selbst bei handelsüblichen Schmerzmitteln. Der erste Schritt zur Abhängigkeit ist damit getan. Die meisten Schmerzmittel führen zu einer psychischen Abhängigkeit, einige können auch zur körperlichen Sucht führen. Bei der Einnahme von zu viel Schmerzmitteln können als Drogenwirkung Bewusstseinsstörungen die Konsequenz sein. Auch Probleme mit der Koordination sind möglich. Besonders im Zusammenhang mit Alkohol können weiteren Wirkungen auftreten. Im schlimmsten Fall kommt es zu Vergiftungserscheinungen.



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