DOM

Der Begriff DOM bezeichnet ein vollsynthetisches Halluzinogen mit dem korrekten Begriff 2,5-Dimethoxy-4-methylamphetamin, damit fällt es unter die Gruppe der Amphetamine. Die wiederum sind anregende Wirkstoffe, allgemein auch als Aufputschmittel bezeichnet. Bekannt ist DOM seit etwa 1967 und wird in Tablettenform verabreicht, damals noch unter dem Namen STP, der auf eine Motorenölmarke zurückgeht. Dom erzeugt schon mit der Dosierung von 10 mg seine starke halluzinogene Wirkung, doch der Wirkeintritt beginnt erst nach etwa 1,5 bis 2 Stunden. Durch diese lange Zeit bis zur spürbaren Reaktion kommt es vor, dass der Konsument eine überdosis schluckt. Das Präparat erzeugt eine enthemmende und gefühlsverstärkende Wirkung, die bis zu 20 Stunden anhalten kann. Da die Gefahr einer überdosierung besteht, kann es zu schweren Nebenwirkungen kommen, z. B. Herzrasen, unkontrollierte Muskelzuckungen und Reizüberflutung. Schon nach kurzer Zeit führt das Mittel zur Abhängigkeit. Als psychoaktive Substanz besteht dabei die Gefahr einer Psychose. Es fällt unter das Betäubungsmittelgesetz und darf nicht ohne besondere Genehmigung benutzt werden, es gilt als nicht verkehrsfähig im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes.



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