Cannabinoide

Cannabinoide sind Stoffe, die in zwei Kategorien eingeteilt werden können: Einerseits sind Cannabinoide körpereigen, andererseits handelt es sich hier um medizinische Stoffe, die gegen Autoimmunerkrankungen, Depressionen, Krebs, Asthma, Epilepsie, Glaukom, Schmerzen, Bewegungsstörungen, Spastik, Appetitlosigkeit bzw. Abmagerungen, Erbrechen und übelkeit weltweit eingesetzt werden. Nicht überall hat sich bisher die medizinische Bedeutung der Cannabinoide in der heutigen Welt durchgesetzt, so ist z. B. die medizinische Abgabe von Marijuana nur in 13 Staaten der USA derzeit erlaubt. Bei Marijuana handelt es sich um eine Pflanze, in der mehr und verschiedene Cannabinoide entdeckt wurden als in anderen Pflanzen - bereits seit mehr als 3.000 Jahren wird diese Pflanze (beginnend in China) als Heilmittel eingesetzt. Durch das Verbot dieser Pflanze im Jahre 1937 durch Harry J. Anslinger, dem Leiter der Nationalen Betäubungsmittelbehörde (nicht aus medizinischen Gründen, sondern für die Durchsetzung politischer Interessen) sind die Schlagworte Cannabis, Hanf, Marijuana usw. in der westlichen Welt oft negativ konnotiert. Gegenwärtig ist es jedoch allgemein herrschendes Wissen, dass eine Drogenabhängigkeit durch Marijuanakonsum im Pubertäts-, jedoch nicht im Erwachsenenalter geprägt werden kann. So ist es u. a. die Aufgabe der "Internationalen Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin", medizinisches Fachwissen über Cannabis zu vertiefen, zu verbreiten und so gut als möglich an dessen Legalisierung mitzuwirken.



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